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Rechtsextremisten gestern und heute

Cliquen rechtsextremistischer Jugendlicher sind auf deutschen Schulhöfen keine Seltenheit mehr. Neu sind jedoch ihr Auftreten und ihr Erscheinungsbild. Neben Glatzen und Springerstiefeln gibt es für Jeden und Jede mit „rechtsextremistischer Orientierung“ einen eigenen, an jugendkulturelle Szenen angepassten und trotzdem rechtsextremistischen Stil. Rechtsextremistische Plattenlabel und Kleiderhersteller vertreiben über Internetshops die jeweils passenden Lifestyle-Accessoires, deren nach außen hin einzige Gemeinsamkeit das Bekenntnis zur „nationalrevolutionären“ Gesinnung ist. Rechtextremisten demonstrieren gegen Hartz IV, Rentenkürzungen oder die Globalisierung.

Ihre Kameraden „in Nadelstreifen“ diskutieren währenddessen zivilisiert bei Diskussionsveranstaltungen des politischen Gegners mit und nutzen die Vorteile und „Freiräume“ moderner Medien zur Information und Kommunikation. Zweifellos hat sich die rechtsextremistische Szene in den letzten Jahren gewandelt: Sie hat sich an aktuelle Trends angepasst, neue Themenfelder und Agitationsbereiche besetzt  und sich verjüngt - die Gesinnung dahinter ist jedoch unverändert. 


Zahlen und Fakten

Vom Rand zur Mitte

Jugendliche am recht(sextremistisch)en Rand

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